OSTEOPATHIE

OSTEOPATHIE_kreuzlingen.jpgOsteopathie ist eine auf der Schulmedizin basierende holistische und manuelle Therapieform. Sie behandelt keine strukturellen, sondern funktionelle Dysfunktionen des Bewegungsapparates, der Organe, des Gefässsystems und des Nervensystems mit den dazugehörigen cranio-sacralen Strukturen.

Im Laufe von Monaten oder Jahren können sich aus Bewegungseinschränkungen und Blockaden einzelner Körperstrukturen ganze Spannungsketten im Körper bilden. Wenn der Organismus nicht mehr in der Lage ist sich diesen Veränderungen anzupassen, dann reagiert der Körper mit Schmerz, Bewegungs- und Funktionsstörungen. 

Die Bedeutung der Osteopathie liegt im Auffinden und Behandeln dieser primären Bewegungseinschränkungen und Dysfunktionen. Mit seinen geschulten Händen ertastet der Osteopath Funktionsstörungen, löst diese und hilft somit dem Körper, die Selbstheilung zu aktivieren.

Hier finden Sie weitere Informationen über eine osteopathische Behandlung sowie zur Überweisung/Kostenübernahme.

Osteopathische Behandlung

Nach ausführlicher Anamnese und manueller Untersuchung, erstellt der Osteopath eine klinische Bilanz. Erst dann entscheidet er, ob er den Patienten selbst behandelt oder ihn an die Hausärztin/den Hausarzt weiter verweist. Je nach Beschwerdebild dauert eine osteopathische Behandlung 30 – 60 Minuten. Die Osteopathiebehandlung beruht einzig und allein auf sanften manuellen Techniken. Der Osteopath verschreibt keine Arzneien und verwendet auch nicht die geringste invasive Technik (Spritzen, Chirurgie usw.).

Anwendungsgebiet

Das Anwendungsgebiet der Osteopathie umfasst alle Lebensstadien und Lebenssituationen des Menschen, vom Säugling bis zum älteren Menschen. Für Fragen zu den verschiedenen Krankheitsbildern, bei denen Osteopathie angewendet werden kann, wenden Sie sich bitte direkt per Mail oder Telefon an Björn Guntlisbergen.

Grenzen der Osteopathie

Bei unklarer Diagnostik oder dem Verdacht einer schwerwiegenden Krankheit (z.B. Tumoren, Herzinfarkt, Geschwüre, etc.), wird erst nach Abklärung durch eine Ärztin/einen Arzt osteopathisch behandelt.

Überweisung und Kostenübernahme

Obwohl Osteopathie auch von den Ärztinnen/Ärzten verschrieben wird braucht es für eine osteopathische Behandlung keine ärztliche Überweisung. Die Kosten für Osteopathie werden von den meisten Zusatzversicherungen für komplementäre Heilmethoden übernommen. Für den Patienten fällt meistens ein Selbstbehalt an. Da die Zahlungsvoraussetzungen der verschiedenen Krankenkassen sehr unterschiedlich sind, empfehlen wir Ihnen, persönlich bei Ihrem Krankenversicherer nachzufragen und eine Kostengutsprache einzuholen.